Ernst Beeg

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Ernst Beeg (geb. 20. Januar 1842 in Ansbach; gest. 19. Oktober 1920 in Nürnberg) war Hofrat und zunächst von 1873 bis 1901 Rechtsrat der Stadt Fürth, ehe er von 1901 bis 1911 2. Bürgermeister der Stadt Fürth wurde. Auf Wunsch des 1. Bürgermeisters Theodor Kutzer wurde die seit 1863 unbesetzte Stelle des 2. Bürgermeisters wieder ausgeübt. Am 6. November 1901 wurde der Rechtsrat Ernst Beeg zum 2. Bürgermeister gewählt.

Beeg hatte als Assessor seinen Dienst am 8. Mai 1873 bei der Stadt Fürth angetreten. Bereits wenige Monate später (am 26. August 1873) wurde er zum rechtskundigen Magistratsrat ernannt. Sein Wirkungsbereich im Magistrat umfasste die städtischen Finanzen, das Kassen- und Stiftungswesen, sowie die Vermögensverwaltung. Weiterhin war er für das Wasserwerk, das Verkehrswesen und die Armenpflege zuständig. Beeg wurde - laut Schwammbergers Fürth von A-Z - als "strenger Mann" bezeichnet.

Er heiratete am 22. November 1874 in Fürth Henrietta Sophia Allgeyer (geb. 13. Juli 1853).[1]

Im Alter von 70 Jahren trat Beeg in den Ruhestand, und verbrachte den Rest seines Lebens in Nürnberg.

Ehrungen

Ernst Beeg wurde am 1. Januar 1910 zum königlich bayerischen Hofrat ernannt.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Kirchenbücher St. Michael, Trauungen 1873–1881, S. 102