Elisabeth Reichert

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Elisabeth "Lissy" Reichert (geb. 11. August 1957 in Nürnberg) ist eine SPD-Politikerin und seit dem 1. März 2011 Kultur- und Sozialreferentin der Stadt Fürth. Reichert ist seit Anfang 2019 verwitwet und hat vier Kinder.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Lehramt-Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg unterrichtete sie seit 1984 Mathematik und Physik am Marie-Therese-Gymnasium Erlangen. Zuletzt war Sie als Studiendirektorin (= eine Amtsbezeichnung im höheren Schuldienst) tätig.

1990 wurde sie in den Stadtrat der Stadt Fürth gewählt. Hier engagiert sie sich in den Ausschüssen für Jugend, Soziales und Kultur, in der Gleichstellungskommission und im Ältestenrat. Sie ist Mitglied im Aufsichtsrat der Infra fürth gmbh und im Verwaltungsrat der Sparkasse Fürth sowie Vorsitzende der Kirchlichen Beschäftigungsinitiative „mitarbeiten“. Als Pflegerin betreute sie bis 2008 die städtischen Kindergärten und Horte, danach das Rundfunkmuseum.

Zum 1. März 2011 wurde sie ins Amt der Jugend-, Soziales und Kultur als berufsmäßige Stadträtin der Stadt Fürth gewählt. Mitbewerber um die Position des Referenten war Dieter Maly, der Bruder des Nürnberger Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly. Reichert wurde mit 36 von 46 Stimmen gewählt. Reichert stand im Juli 2016 zur Wiederwahl an. Mit nur neun Gegenstimmen wurde Reichert erneut in ihrem Amt bestätigt, sodass ihre Amtszeit bis Februar 2023 bestimmt war.

Im Februar 2021 gab Reichert bekannt, dass sie aus persönlichen Gründen bereits vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte. In der Sitzung des Stadtrates am 25. Februar 2021 wurde ihrem Wunsch entsprochen, dass die Dienstzeit bereits zum 30. September 2021 endet.[1]

Weiteres Engagement[Bearbeiten]

Neben ihrem politischen Wirken in der SPD ist Elisabeth Reichert auch in weiteren Organisationen und Institutionen aktiv engagiert. So ist sie seit 1987 aktives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreisverband Stadt Fürth. Weiterhin hatte sie 1998 angeregt, sog. Stadtteiltreffen zu initiieren. So entstand aus diesen ersten Anregungen u.a. 2006 der Runde Tisch Hardhöhe, der u.a. mit Vertretern der Schulen, des Jugendhauses, der Kirchen, der Parteien und Vereinen und Einzelpersonen sich zu Belangen des Stadtteils Hardhöhe offen austauscht.

Ein weiteres Betätigungsfeld Fr. Reicherts ist das Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Stärkung der Frauenrechte. So gründete sie u.a. 1990 mit den Verein Frauenhaus Fürth - Hilfe für Frauen in Not e. V.. Ebenfalls mitbegründet hat sie 2002 den Verein Unabhängige Frauen Fürth e. V. (UFF) und wirkte 2014 als Gründungspräsidentin mit bei den Soroptimistinnen in Fürth.

Weitere Engagements: Mitglied im Stiftungsrat der "Bürgerstiftung Fürth" sowie Vorstandsmitglied in der Stiftung Sozial.Start.Fürth.

Reichert ist Gründungspräsidentin der Soroptimistinnen in Fürth (2014).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im November 2015 erhielt Reichert die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze durch den Freistaat Bayern für die 25-jährige Tätigkeit für ein Stadt- und Gemeinderatsgremium.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Volker Dittmar: Neuer Motor für die Musen. Am 1. März tritt Elisabeth Reichert das Amt als Kulturreferentin an. In: Fürther Nachrichten vom 18. Februar 2011 - online abrufbar
  • Neue Referentin und neue Stadträtin. In: Fürther Rathaus, Stadtnachricht vom 28. März 2011 - online abrufbar
  • Birgit Heidingsfelder: Vorzeitiger Wechsel an der Stadtspitze. In: Fürther Nachrichten vom 27. März 2021, S. 35

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Birgit Heidingsfelder: Vorzeitiger Wechsel an der Stadtspitze. In: Fürther Nachrichten vom 27. März 2021, S. 35

Bilder[Bearbeiten]