1824

Aus FürthWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
◄◄ 19. Jahrhundert ►►
1800 1801 1802 1803 1804 1805 1806 1807 1808 1809
1810 1811 1812 1813 1814 1815 1816 1817 1818 1819
1820 1821 1822 1823 1824 1825 1826 1827 1828 1829
1830 1831 1832 1833 1834 1835 1836 1837 1838 1839
1840 1841 1842 1843 1844 1845 1846 1847 1848 1849
1850 1851 1852 1853 1854 1855 1856 1857 1858 1859
1860 1861 1862 1863 1864 1865 1866 1867 1868 1869
1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879
1880 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889
1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899

Ereignisse in Fürth im Jahr 1824



  • Die Handels- und Gewerbeschule wird eingeweiht.[1]

Personen

Geboren 1824

PersonGeburtstagGeburtsortBeruf
Fritz Asyl26. NovemberKronach bei GunzenhausenGemeindebevollmächtigter

Gestorben 1824

PersonTodestagTodesortBeruf
Gabriel Hirsch BendaFürthGlashändler, Spiegelglasfabrikant
Friedrich Adam Billing18. AprilFürthKaufmann, Weinhändler, Bürgermeister, Gemeindebevollmächtigter
  • Anfang Januar starb Georg Wilhelm Friedrich Hommel, Meister vom Stuhl.[2]

Bauten

Fronmüllerchronik

[...]. Am 29. Januar beschloß der Magistrat die öffentlichen Brunnen nummeriren zu lassen. Es waren ihrer damals 21. [...]. Auf eine Eingabe der protest. Geistlichkeit [...] wurde in der denkwürdigen Magistratssitzung vom 1. April 1824 die Antwort zu Theil, daß [...] ein auf 1600 bis 1800 Menschen berechnetes Gotteshaus als zweite Stadtkirche zu den religiösen Bedürfnissen der evangelischen Kirchengemeinde gehöre, welchem mit einer einfachen Todtenkapelle nicht genügt werde. [...]. Dann war auch eine Hauptreparatur der Michaelskirche zur Nothwendigkeit geworden. [...]. - Am 27. Mai erfolgte die Genehmigung des Bauplanes für die katholische Kirche. Es wurde der Plan des Bauinspektors Brüger in Nürnberg unter sechs konkurrirenden Vorlagen gewählt. [...]. Im Sommer dieses Jahres wurde der bereits am 19. Februar 1823 genehmigte Bau eines neuen Schulhauses an der Stelle des alten auf dem alten Kirchhofe nach dem Plane des unterdessen verstorbenen Maurermeisters Kopp von Bauinspektor Brüger von Nürnberg vollendet. [...]. Da der Magistrat in seinem bisherigen Lokale (Stadtgerichts, ehemals Geleitshaus) von dem kgl. Gerichtspersonal immer mehr beengt wurde, so siedelte er in den ansehnlichsten Theil dieses Gebäudes über, [...]. Am 5. Juli wurde die erste Erde gehoben zur Erbauung der katholischen Kirche und am 25. August der Grundstein gelegt [...]. Am 29. Oktober schwoll die Rednitz so bedeutend an, daß die Passage gegen Farrnbach hin gänzlich unterbrochen wurde. [...]. Das Konrad Espermüller'sche Haus wurde eingerissen und neu gebaut [...], die ehemals Fränkel'schen Häuser [...] von Brandeis zusammengebaut, ebenso wurde das Wittmännische Chausséehaus niedergerissen und an dessen Stelle von Hausel ein zweistöckiges Wohnhaus erbaut [...]. Bei den Gemeindewahlen wurde zum zweiten rechtskundigen Magistratsrath der Rechtspraktikant Christian Toussaint gewählt; als bürgerliche Räthe traten ein: Zuckerbäcker Konrad Löblein, Bronzefabrikant J. G. Hirschmann, Kaufmann G. F. Billing Kaufmann G. M. Heinlein und Federkielfabrikant Nikolaus Baus. Vorstand der Gemeindebevollmächtigten war Kaufmann Krenkel. - Am 27. November wurde bei der hiesigen Geistlichkeit der Titel "Diakon" in den eines ersten, zweiten u. s. w. Pfarrers umgewandelt. An gleichem Tage erfolgte die Regierungsgenehmigung für die Erbauung der Auferstehungskirche.[3]

Bilder

Einzelnachweise

  1. Stadtmuseum Fürth
  2. Fronmüllerchronik, 1887, S. 238
  3. Fronmüllerchronik, 1887, S. 238 ff