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Kurz-ChronikBearbeiten

  • Am 6. Mai wurde erstmals ein Munizipalrat gewählt.
  • 3. Dezember: Auf dem Schießanger wurden, wie in allen rheinischen Bundes-Staaten, englische Waren unter behördlicher Aufsicht öffentlich verbrannt.[1]

PersonenBearbeiten

BautenBearbeiten

  • Bei dem Haus, das am damaligen Dambacher Fußweg (heute Theaterstraße) mit der Nummer 551 errichtet wurde, handelte es ursprünglich um ein Gärtnershaus mit Gartenanlagen.[2]

FronmüllerchronikBearbeiten

Den 6. Mai 1810 wurde nach Maßgabe des organischen Ediktes über das Gemeindewesen vom 24. September 1808 § 61, [...], ein Municipalrath, aus fünf angesehenen Bürgern bestehend, auf 3 Jahre gewählt. Ihr Dienst war unentgeltlich. Die Wahl fiel auf Proceßrath Reichold, Kaufmann Löhe, Kupferschmied Lederer, Kaufmann Billing uud Apotheker Barthel. - Den 19. Juni verfügte das Generalcommissariat des Pegnitzkreises die definitive Schließung des alten Kirchhofes vom 1. August an. Eine Kirchhofkapelle sei zunächst nicht nöthig; die Leichenpredigten könnten in der Michaeliskirche gehalten werden; [...]. - Nachdem die neue Schulordnung am 30. August durch die höchste Schulbehörde genehmigt war, wurde dieselbe unter dem 19. November in Vollzug gesetzt. Es wurden 1600 Kinder in die verschiedenen Klassen vertheilt. [...]. Am 3. Dezember mußten alle hier vorgefundenen englischen Waaren öffentlich verbrannt werden, in Folge der vom Kaiser Napoleon verfügten Continentalsperre. Dieser eigenthümliche Akt fand statt auf dem hiesigen Schießanger in Gegenwart eines Polizeibeamten und unter dem Schutze einer Abtheilung Bürgermilitär, welche um den brennenden Holzstoß einen Kreis schlossen. [...]. In diesem und im darauffolgenden Jahre gab die Schauspielgesellschaft des Gustav Badewitz im Eckel'schen Saale (im jetzt Stöber'schen Hause, Schwabacherstraße Nr. 3, Vorstellungen. - Die Truppendurchmärsche waren 1810 wieder bedeutend. Einquartiert wurde französische Artillerie, Kavallerie und Infanterie, großherzoglich hessische Garden, Artillerie und Husaren, auch eine portugiesische Jägerlegion zu Pferd. - Erbaut wurde das Popp'sche Gärtnershaus am Dambacher Fußweg (jetzt Theaterstraße Nr. 9) und dabei ein Garten angelegt.[3]

BilderBearbeiten


EinzelnachweiseBearbeiten